Pressearbeit im Schuljahr 2016-17

Miteinander über die Liebe reden

Mit Geflüchteten über Liebe reden
Von Mathias Ellwanger

Schorndorf. Liebe, Sexualität und die erste Beziehung sind sensible Themen für alle Jugendlichen. Besonders kompliziert wird es aber in einer anderen, fremden Kultur – noch dazu ohne familiäres Umfeld. An der Grafenbergschule konnten nun junge Flüchtlinge mit Experten darüber reden. Ganz ohne Zeigefinger und auf Augenhöhe.

Partnerschaft mit Dmitrow gefestigt

Dimitrow

Schorndorf.
Die Grafenbergschule Schorndorf festigt ihre vielfältigen internationalen Beziehungen. Das Partnerschaftsund Freundschaftsabkommen von 1991 zwischen dem Rajon-Dimitrow (circa 70 Kilometer nördlich von Moskau) und dem Rems-Murr-Kreis ist die Basis für die Schulpartnerschaft zwischen den beiden beruflichen Schulen. Es hat
sich ein fester Schüler-Lehrer-Austausch etabliert.

Schrittweise in die fremde Kultur

Vorbereitungsklasse
Von Oliver Hillinger

An der Tafel hängen Grammatikformen, daneben ein Plakat mit Regeln, etwa „Wir sprechen deutsch“ oder „Wir tragen keine Mützen“. Vor der Lehrerin Nicole Fischer in der Schorndorfer Grafenbergschule sitzen 16 Schüler, die meisten aus Syrien und Afghanistan, die meisten von ihnen sind kaum ein Jahr in Deutschland. „Vor einem Jahr war die Hälfte dieser Schüler Analphabeten oder musste die lateinische Schrift noch lernen“, sagt die Lehrerin.

Grafenbergschule ist Namibias Partner

Namibia an der Grafenbergschule

„Ich möchte lernen, wie wir die Technologien, die wir in Namibia jeden Tag nutzen, auch am besten unterrichten können“, begründet Hikka Gamana Skipena ihre Motivation, am ProVET Projekt teilzunehmen. Deutsche Berufsschullehrkräfte, auch aus Schorndorf, unterstützen beim Projekt „Training for Trainers“die namibischen Kollegen in der Umsetzung der dualen Ausbildung in ihrem Heimatland.

„NaWi-Brücken“...

Wenn Lehrer über eine „NaWi“-Brücke gehen, dann versuchen sie, im Rahmen einer Fortbildungsreihe den Graben in Naturwissenschaften und Mathematik zwischen der Realschule und den Beruflichen Schulen zu überwinden. Und das funktioniert seit einem Jahr ganz konkret zwischen der GottliebDaimler-Realschule einerseits und der Grafenbergschule und der Johann-Philipp-PalmSchule andererseits. Schüler des Technischen Gymnasiums, des Wirtschaftsgymnasiums und des Berufskollegs gehen in die 10. Klassen der Realschule und informieren dort über ihre Schulart.

Bundesligaprofis am BSZ

Streetballturnier 2016

Am 19. Dezember fand das 8. Streetballturnier des Beruflichen Schulzentrums Schorndorf statt. Zehn angemeldete Teams (neun Schüler und ein Lehrerteam) kämpften dabei um den Sieg. Neben dem Turnier erwartete die Teilnehmer eine Trainingseinheit der besonderen Art. MHP RIESEN Ludwigsburg Jugendkoordinator und Athletik Coach Marc Salzer und zwei Nachwuchsspieler Nina Rößler (WNBL) und Eduardo Gil Fuentes (NBBL) begrüßten die Schüler/innen, bevor das spezielle Training in der Turnierpause anfing.

Hilfe beim Buddeln und Bewerben

Schülereinstz
Von unserem Redaktionsmitglied Barbara Pienek

Auf Ästen und Zäunen hängt der Raureif, die Temperaturen sind deutlich in den Minusbereich gesackt. Auf dem Stückle am Grafenberg wird trotzdem geschafft, mit Hacken und Spaten: Sieben AV-Dual-Schüler bringen das von der Grafenbergschule gepachtete Grundstück auf Vordermann – dank einer Kooperation gemeinsam mit angehenden Führungskräften der Firma Bosch, die den Jugendlichen auch im Bewerbertraining helfen.

Studienstipendium für Fatima Ul Hag

Stipendium Friedrich-Kelch-Stiftung

Chemie oder eher Wirtschafts- und Steuerrecht? Die Entscheidung zwischen diesen doch nicht ganz verwandten Fächern traf Fatima Ul Haq nach ihrem Abitur am Technischen Gymnasium
der Grafenbergschule Schorndorf dann ganz pragmatisch: Vom Finanzamt Ludwigsburg und der Hochschule für Finanzen bekam sie den Studienplatz früher zugesagt. Also unterschrieb sie den Vertrag für das Duale Studium.

Erlös des Sponsorenlaufs an den „Sternentraum“

760 Euro sind bei einem Sponsorenlauf der Grafenbergund der Johann-Philipp-Palm-Schule zusammengekommen. Ein Scheck über diesen Betrag wurde jetzt an Ute Eilers, Diplom-Sozialarbeiterin und Koordinatorin beim Kinderund Jugendhospizdienst „Sternentraum“ überreicht. Gleichzeitig berichtete Eilers über die Arbeit des Hospizdienstes. Die Schülerinnen und Schüler der SMV (Schülermitverantwortung) der Grafenbergschule waren sehr berührt.