Lehrer-Fußball-Turnier 2017

Lehrermannschaft

Veranstalter des mittlerweile jährlich stattfindenden Lehrer-Fußball-Turniers war das Berufsschulzentrum Waiblingen. Dieses Jahr wurde das Turnier am 28. Juni ausgetragen. Um das Spielerpotenzial zu erhöhen, entschieden wir uns für eine gemeinsame, zwölfköpfige Mannschaft bestehend aus Lehrern der Grafenbergschule und der Johann-Philipp-Palm Schule. Ganze null Trainingseinheiten konnten wir bis dato verbuchen. Trotzdem traten wir als letztjähriger Titelverteidiger voller Elan und Optimismus in Waiblingen an.

Nachdem das Wetter der letzten Wochen mit über 35 Grad eher an WM- Bedingungen in Katar erinnerte, konnten wir bei angenehmen Außentemperaturen antreten. So bezwangen wir in der Vorrunde auch gleich im ersten Spiel die Staufer-Realschule Waiblingen deutlich mit einem 5:0. Das zweite Spiel entfiel, da offenbar eine Mannschaft abgesagt hatte. Man mutmaßt, sie hätten Angst vor unserem Spielerkader gehabt;-).

Das Oberwasser aus dem ersten Spiel wurde uns dann im dritten Spiel zum Verhängnis als wir knapp mit 1:2 gegen die „Kaufmänner aus Waiblingen“ unterlagen. Leider konnten wir an die Glanzleistungen aus dem Vorjahr nicht anknüpfen und die Negativ-Serie sollte sich von nun an fortsetzen. Im Halbfinale unterlagen wir der Louis- Leitz-Schule Feuerbach. Da wir nun alle Titelträume an den Nagel hängen mussten, war auch im Spiel um Platz drei nichts mehr zu reißen. Trotzdem konnten wir am Ende einen vierten Platz verbuchen. Auch wenn das unseren sonstigen Ansprüchen nicht genügt, lernt man doch mehr aus Niederlagen als aus Siegen.

Momentan müssen noch die Gründe für unser durchschnittliches Abschneiden eruiert werden. Vielleicht helfen uns dazu einzelne Aussagen der Spieler weiter: Hr. Schuler machte das schwüle Wetter für unser Abschneiden verantwortlich, Herr Simmance den Verzehr von Roten Würsten, die keine Bio-Qualität hatten und jedem Spieler im Magen lagen, Herr Sauter, der als Trainer der Mannschaft erst zum zweiten Spiel erschien. Vielleicht lag es aber auch daran, dass sich Hr. Buchmann keine Torwarthandschuhe leisten konnte und Handschuhe aus damaligen DDR-Zeiten verwenden musste. Oder waren es die Fußballschuhe, die bei einigen Spielern nur provisorisch mit Klebeband festgehalten wurden. Manche mutmaßen es seien die Fußbälle gewesen, die mit 0,1 Bar von der Norm abwichen; die Liste der möglichen Gründe ist lang;-).

Vielleicht aber trifft Herr Straub den Kern der Problematik am ehesten. „Eine Trainingseinheit pro Jahr wäre schon sinnvoll gewesen“. Mit diesem guten Vorsatz beenden wir die diesjährige Saison und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen beim nächstjährigen Turnier in Waiblingen.

 

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